Eine beileibe nicht alltägliche Aktion eines Bewohners einer großen Mehrparteienanlage an der Papiererstraße hat am späten Sonntagvormittag für einen Einsatz der Rettungskräfte gesorgt.
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden um 11:16 zu einem gemeldeten Gasgeruch zum besagten Objekt alarmiert. Laut Aussage des Hausmeisters war der Gasgeruch bereits in einem Großteil des Hauses wahrnehmbar. Erste Kräfte der Feuerwehr konnten dies bestätigen und begaben sich dann mit schwerem Atemschutz und Messgeräten auf Ursachenforschung. Dabei wurde ein Bewohner angetroffen, der den Einsatzkräften gegenüber angab, eine Campinggaskartusche aufgeschnitten zu haben, weil nichts mehr rauskam. Da in der Kartusche dann offensichtlich doch noch eine gewisse Menge Gas vorhanden war, verteilte diese sich im Haus und führte schlussendlich zum gemeldeten Gasgeruch.
Die Einsatzkräfte sicherten das Gebäude, führten Messungen durch und belüfteten es. Eine Gefährdungslage bestand dabei zu keiner Zeit. Nach dem Freimessen des Gebäudes wurde die Einsatzstelle an den Hausmeister übergeben. Was die Person, die zur Sicherheit vom Rettungsdienst untersucht wurde, genau zu dieser Aktion bewogen hat, ist der Feuerwehr nicht bekannt, die weiteren Ermittlungen laufen über die Polizei. Der Einsatz der Feuerwehr, die mit den Löschzügen Stadt und Rennweg vor Ort war, endete nach rund 35 Minuten.
Foto: FF Landshut